Kategorie-Archiv: Nähkästchen

Redaktionelle Rituale


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Ludwigshafen, Die Rheinpfalz Redaktionsgast Wirtschaftsminister RLP Volker Wissing (FDP) *** Local Caption *** - copyright by : 10.05.17 / KUNZ / Ralf Moray, Stuhlbruderhofstr 5, 67112 Mutterstadt, Germany. DE52545100670166623671, Tel.+49-(0)6234-4530 , presse@foto-kunz.de

Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) stellt sich den Fragen von RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe. Foto: Kunz

Redaktionsbesuche von Politikern und anderen Gästen folgen bei der RHEINPFALZ gewissen Ritualen. Hin und wieder gibt es dann aber doch ein paar Überraschungen. Am Mittwoch hat beispielsweise der rheinland-pfälzische Verkehrsminister das ein oder andere Detail aus seinem Privatleben verraten – etwa, was er am Vorabend gemacht hat.

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Bayerische Laute beim Redaktionsbesuch


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Rheinland-Pfaelzischen Wissenschaftsminister Dr. Konrad Wolf Wolf_1MH0546 *** Local Caption *** - copyright by : 03.05.17 / KUNZ / Martin H. Hartmann, Stuhlbruderhofstr 5, 67112 Mutterstadt, Germany. DE52545100670166623671, Tel.+49-(0)6234-4530 , presse@foto-kunz.de

RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe (links) im Gespräch mit Wissenschafts- und Kulturminister Konrad Wolf (SPD).

Was lernt ein Bayer, wenn er in die Pfalz kommt als Erstes? Genau: Bayern und die Pfalz gehörten nicht nur lange Jahre zusammen, sondern wurden sogar von den Wittelsbacher regiert. Das Herrschergeschlecht kam im 18. Jahrhundert aus Zweibrücken nach München. Wie wichtig, das bis heute für die Zweibrücker ist, erzählte der rheinland-pfälzische Wissenschafts- und Kulturminister Konrad Wolf (SPD)  am Mittwoch beim Redaktionsgespräch der RHEINPFALZ.

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Ruinen-Porno im Luxushotel


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Lüstern: Stuckfiguren im einstigen Luxushotel „Waldlust“. Foto: Hämmelmann

Für Spesenritter ist die RHEINPFALZ der falsche Arbeitgeber: Auf Dienstreisen hat es zweckmäßig und sparsam zuzugehen. Doch vor ein paar Wochen durfte ich auf Verlagskosten trotzdem mal für paar Stunden in ein Luxushotel im Schwarzwald. Und dort etwas miterleben, was im Englischen als Pornografie bezeichnet wird. Weiterlesen

 

Als Pressesprecher bei der BASF: Von Mipa-Meetings und dem Handlauf-Gebot


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Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit etwa 250 Produktionsbetrieben, vielen hundert Laboren, Technika, Werkstätten und Büros auf einer Fläche von rund zehn Quadratkilometern, ist es der größte zusammenhängende Chemiekomplex der Welt. Das Stammwerk der BASF ist auch die Wiege des Verbundkonzepts: Produktionsanlagen, Energieflüsse und Logistik werden intelligent miteinander vernetzt, um Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen. Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF. BASF SE with its main site in Ludwigshafen is the heart of the BASF Group. With around 250 productions facilities, hundreds of laboratories, technical centers, factories and offices in an area of approximately ten square kilometers, the site is the largest integrated chemical complex in the world. As the headquarters of BASF it is also the cradle of the Verbund concept, where production facilities, energy flows and logistics are linked together intelligently in order to utilize resources as efficiently as possible. Print free of charge. Copyright by BASF.

Einfach riesig: Mit etwa 250 Produktionsbetrieben, vielen hundert Laboren, Werkstätten und Büros ist das BASF-Stammwerk in Ludwigshafen der größte zusammenhängende Chemiekomplex der Welt. Foto: BASF

Im März stand für mich eine besondere Station meines Volontariats an: Für einen Monat wechselte ich meinen Arbeitsplatz von der Ludwigshafener Amtsstraße in die Bahnsteigstraße. Wem das spontan nichts sagt: Die Straße befindet sich auf dem BASF-Gelände, direkt hinter Tor 1. Dort sitzt die Pressestelle des Chemiekonzerns in einem ziemlich großen, sechsstöckigen Gebäude von 1921. Und hier sollte ich für vier Wochen die Seite wechseln: Weiterlesen

 

Spontan-Recherche auf dem Weg zum Mittagessen


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Ein Fahrzeug der Polizei ist am 13.06.2015 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa

Blaulicht in der Innenstadt: Weil die Polizei dafür die Straße absperrte, hat die RHEINPFALZ mitbekommen, wie der 13-jährige Terrorverdächtige wieder weggebracht wurde. Foto: dpa

Freitagmittag: Ich bin gerade mit Kolleginnen auf dem Weg in die Mittagspause in der Ludwigshafener Innenstadt, als ich in ein paar Hundert Metern Entfernung blinkende Blaulichter erspähe. Was auch immer da gerade los ist: Es passiert vor einem Haus, vor dem ich am Dienstagabend schon einmal gestanden habe. Auf der Suche nach Zivilfahndern, die einen erst 13 Jahre alten Terrorverdächtigen bewachen. Weiterlesen

 

Nicht nur Text und Bild, sondern auch Petry und Hoeneß


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Einmal im Jahr treffen sich die Kunden der Deutschen Presse-Agentur (DPA) in Berlin, um sich neue Produkte und Projekte des Pressekonzerns anzusehen. Für die RHEINPFALZ fahre ich in meiner Funktion als Chefredakteur zu diesen Treffen.  Weiterlesen

 

Den Gastgebern ausgeliefert


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Man stellt sich das immer so schön vor: Journalisten treffen sich mit mehr oder weniger wichtigen Menschen, trinken eine Tasse Kaffee, plaudern gemütlich, dann geht es zurück in die Redaktion und anschließend wird ein Beitrag verfasst. Dass es bisweilen auch für Medienvertreter unangenehme Arbeitsbedingungen gibt, habe ich am Mittwoch (mal wieder) erfahren.

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Liebeszeichen auf der Pobacke


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Antje Landmanns Notizblock, bekritzelt, mit einem Kugelschreiber obendrauf

Anno dazumal, als der Fernseher nur drei Programme sendete, gab es noch ein heiteres Beruferaten mit Robert Lemke. Die Geheimnisträger sollten ihr Arbeitsfeld mit einer typischen Bewegung andeuten. Bei uns Journalisten wäre das simpel: Eine Hand klappt flach auf. Zeigefinger und Daumen der anderen Hand zittern hektisch darüber hinweg. Erraten? Weiterlesen

 

Praktikanten in fremden Redaktionswelten


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Ich mag Praktikanten. Vielleicht, weil ich selbst in der Zweibrücker RHEINPFALZ-Redaktion einst so angefangen habe. Praktikanten sind gut gegen Routine. Sie hinterfragen, worüber wir im Redaktionsalltag gar nicht mehr nachdenken („Wozu braucht man Verbandsgemeinden?“), und im Gegenzug zeigen wir ihnen fremde Welten. So kommen ihnen einige Dinge zumindest vor, die wir in der Redaktion verwenden; Telefonbücher aus Papier zum Beispiel. Weiterlesen

 

Das Buch Bratkartoffel


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Können Sie Bratkartoffeln? Mehlschwitze? Glasierte Zwiebeln? Eintopf? Gemüsebrühe? Spätzle? Kartoffelkekse? Aal-Suppe …?

Es sind viele alte Bekannte, aber auch ein paar alte Unbekannte, die in so einem Kochbuch aus den 1950ern drinstehen. Dieses hier ist ein besonderes Exemplar, zumindest für uns bei der RHEINPFALZ, denn es ist aus der RHEINPFALZ – wortwörtlich. Weiterlesen