Der Klassik-Futzi geht zu Rock am Ring


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Festival-Besucher bei Rock am Ring waten durch Schlamm.

Wo sich der Klassik-Futzi der RHEINPFALZ hinwagen will: Frank Pommer geht zu Rock am Ring. Foto: dpa

Es könnte sein, dass ich das alles noch mal richtig bereuen werde. Rammstein statt Wagner; Schlammbad statt klimatisiertes Opernhaus; Dosenbier statt Sekt; kurze Hose statt Anzug. Und vielleicht auch noch Tinnitus statt Wohlklang. Seit Wochen sorgt die Nachricht für im günstigsten Fall Erstaunen, im ungünstigsten für schallendes Gelächter in den Redakteursfluren der RHEINPFALZ: Der Klassik-Futzi geht zu Rock am Ring. Weiterlesen

 

Prost Landschaftskino!


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RHEINPFALZ-Redakteur Rolf Schlicher bei der Weinprobe.

RHEINPFALZ-Redakteur Rolf Schlicher bei der Weinprobe.

38 Weinflaschen am Stück geben eine ganz schön lange Reihe. Für diese Strecke reicht der Konferenztisch der Pfalzwein-Werbung in Neustadt gerade so aus. „Und die soll ich jetzt alle probieren?“, frage ich. Damit hatte ich nicht gerechnet, als Pfalzwein-Mitarbeiterin Susanne Breiling von mir wissen wollte, ob ich beim Aussuchen des nächsten Probierpakets mithelfen möchte. Da dachte ich noch, dass es dafür bestimmt eine größere Jury gibt und mein bescheidenes Votum so nur eine Stimme von vielen sein würde. Also hatte ich zugesagt. Aber jetzt stehe ich plötzlich alleine vor dieser Flaschenbatterie. Wie komme ich aus dieser Zwickmühle nur wieder heraus? Weiterlesen

 

„Astrid, bist du jetzt verzweifelt?“


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Kontrollierender Blick: Ministerin Anne Spiegel schaut zu ihrer Pressesprecherin Astrid Eriksson. Foto: Lauer

Kontrollierender Blick: Ministerin Anne Spiegel schaut zu ihrer Pressesprecherin Astrid Eriksson. Foto: Lauer

Knapp über zwei Stunden dauert der erste Redaktionsbesuch der grünen Landesministerin Anne Spiegel bei der RHEINPFALZ und am Ende stellt die 36-Jährige fest, dass sie „klitschnass geschwitzt“ ist. Es liegt sicher nicht nur an den schlechten, beziehungsweise wenig berauschenden Ergebnissen bei den diesjährigen Landtagswahlen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sowie den 5,3 Prozent, die die Grünen im vergangenen Jahr bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erzielt haben, die das Gespräch zu einer schweißtreibenden Angelegenheit machen.   Weiterlesen

 

Redaktionelle Rituale


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Ludwigshafen, Die Rheinpfalz Redaktionsgast Wirtschaftsminister RLP Volker Wissing (FDP) *** Local Caption *** - copyright by : 10.05.17 / KUNZ / Ralf Moray, Stuhlbruderhofstr 5, 67112 Mutterstadt, Germany. DE52545100670166623671, Tel.+49-(0)6234-4530 , presse@foto-kunz.de

Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) stellt sich den Fragen von RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe. Foto: Kunz

Redaktionsbesuche von Politikern und anderen Gästen folgen bei der RHEINPFALZ gewissen Ritualen. Hin und wieder gibt es dann aber doch ein paar Überraschungen. Am Mittwoch hat beispielsweise der rheinland-pfälzische Verkehrsminister das ein oder andere Detail aus seinem Privatleben verraten – etwa, was er am Vorabend gemacht hat.

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Bayerische Laute beim Redaktionsbesuch


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Rheinland-Pfaelzischen Wissenschaftsminister Dr. Konrad Wolf Wolf_1MH0546 *** Local Caption *** - copyright by : 03.05.17 / KUNZ / Martin H. Hartmann, Stuhlbruderhofstr 5, 67112 Mutterstadt, Germany. DE52545100670166623671, Tel.+49-(0)6234-4530 , presse@foto-kunz.de

RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe (links) im Gespräch mit Wissenschafts- und Kulturminister Konrad Wolf (SPD).

Was lernt ein Bayer, wenn er in die Pfalz kommt als Erstes? Genau: Bayern und die Pfalz gehörten nicht nur lange Jahre zusammen, sondern wurden sogar von den Wittelsbacher regiert. Das Herrschergeschlecht kam im 18. Jahrhundert aus Zweibrücken nach München. Wie wichtig, das bis heute für die Zweibrücker ist, erzählte der rheinland-pfälzische Wissenschafts- und Kulturminister Konrad Wolf (SPD)  am Mittwoch beim Redaktionsgespräch der RHEINPFALZ.

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Hilfe, ich brauche mehr Anführungszeichen


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Vom Verfassungsschutz präsentiert: gesammelte „Reichsbürger“-Werke. Foto: MDI RLP

Mein persönlicher Anführungszeichen-Vorrat dürfte, so fürchte ich, demnächst aufgebraucht sein. Denn ich war am Dienstag in Mainz bei einer Pressekonferenz des rheinland-pfälzischen Innenministers. Präsentiert hat Roger Lewentz (SPD) die gesammelten Erkenntnisse des Verfassungsschutzes über Leute, deren Bezeichnung man schon zwischen Doppelstrichlein setzen muss. Denn „Reichsbürger“ können behaupten, was sie wollen – sie bleiben halt doch Bürger der Bundesrepublik Deutschland. Weiterlesen

 

Die Gunst der Stunde


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Wenn ich an das Deutsche Weinlesefest in Neustadt denke, kommt mir immer ein recht böser Gedanke in den Kopf: „Was für eine Provinzkerwe!“ Als ich jetzt eine Stunde mit dem Pfälzer Spitzenwinzer und Präsidenten des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP)

Eine Stunde mit Rolf Schlicher mit Steffen Christmann in der Weinlage Idig Foto: Linzmeier-Mehn/31.03.17/

Mit Sanduhr: RHEINPFALZ-Redakteur Rolf Schlicher (links) und Steffen Christmann. Foto: LM

Steffen Christmann zusammensaß, musste ich ihn natürlich auch auf das Weinlesefest ansprechen. Denn Christmann ist Neustadter und in seiner Heimatstadt auch kommunalpolitisch aktiv gewesen. Dieses Engagement beschert ihm seit 2014 den Job des Aufsichtsratsvorsitzenden bei der Neustadter Tourist, Kongress und Saalbau GmbH (TKS). Und diese Gesellschaft ist auch für das Konzept und die Ausgestaltung des Deutschen Weinlesefestes zuständig. Endlich also konnte ich meine Kritik loswerden. Weiterlesen

 

Ruinen-Porno im Luxushotel


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Lüstern: Stuckfiguren im einstigen Luxushotel „Waldlust“. Foto: Hämmelmann

Für Spesenritter ist die RHEINPFALZ der falsche Arbeitgeber: Auf Dienstreisen hat es zweckmäßig und sparsam zuzugehen. Doch vor ein paar Wochen durfte ich auf Verlagskosten trotzdem mal für paar Stunden in ein Luxushotel im Schwarzwald. Und dort etwas miterleben, was im Englischen als Pornografie bezeichnet wird. Weiterlesen

 

Als Pressesprecher bei der BASF: Von Mipa-Meetings und dem Handlauf-Gebot


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Das Herz der BASF-Gruppe ist die BASF SE mit ihrem Stammwerk in Ludwigshafen am Rhein. Mit etwa 250 Produktionsbetrieben, vielen hundert Laboren, Technika, Werkstätten und Büros auf einer Fläche von rund zehn Quadratkilometern, ist es der größte zusammenhängende Chemiekomplex der Welt. Das Stammwerk der BASF ist auch die Wiege des Verbundkonzepts: Produktionsanlagen, Energieflüsse und Logistik werden intelligent miteinander vernetzt, um Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen. Abdruck honorarfrei. Copyright by BASF. BASF SE with its main site in Ludwigshafen is the heart of the BASF Group. With around 250 productions facilities, hundreds of laboratories, technical centers, factories and offices in an area of approximately ten square kilometers, the site is the largest integrated chemical complex in the world. As the headquarters of BASF it is also the cradle of the Verbund concept, where production facilities, energy flows and logistics are linked together intelligently in order to utilize resources as efficiently as possible. Print free of charge. Copyright by BASF.

Einfach riesig: Mit etwa 250 Produktionsbetrieben, vielen hundert Laboren, Werkstätten und Büros ist das BASF-Stammwerk in Ludwigshafen der größte zusammenhängende Chemiekomplex der Welt. Foto: BASF

Im März stand für mich eine besondere Station meines Volontariats an: Für einen Monat wechselte ich meinen Arbeitsplatz von der Ludwigshafener Amtsstraße in die Bahnsteigstraße. Wem das spontan nichts sagt: Die Straße befindet sich auf dem BASF-Gelände, direkt hinter Tor 1. Dort sitzt die Pressestelle des Chemiekonzerns in einem ziemlich großen, sechsstöckigen Gebäude von 1921. Und hier sollte ich für vier Wochen die Seite wechseln: Weiterlesen

 

Bildungsministerin ohne Spickzettel


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Ludwigshafen, Die Rheinpfalz Redaktionskonferenz Bildungsministerin RLP Dr. Stefanie Hubig (SPD) *** Local Caption *** - copyright by : 27.03.17 / KUNZ / Ralf Moray, Stuhlbruderhofstr 5, 67112 Mutterstadt, Germany. DE52545100670166623671, Tel.+49-(0)6234-4530 , presse@foto-kunz.de

„Eine Schulreform werde ich sicher nicht anstoßen“ – Bildungsministerin Stefanie Hubig im RHEINPFALZ-Redaktionsgespräch. Foto: Kunz

Es gibt in der Politik ja spätestens seit Altkanzler Helmut Schmidt die Menschen mit Visionen, und solche, die das Regieren und Gestalten eher unaufgeregt als Handwerk betreiben. Stefanie Hubig (SPD) gehört vermutlich eher zur zweiten Kategorie. Zumindest war das ein Eindruck, der am Montag beim RHEINPFALZ-Redaktionsgespräch mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin entstehen konnte.

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