Wiener Terrorprozess: A bisserl anders


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Hier geht es auch um einen Anschlagsversuch in Ludwigshafen: das Wiener Landesgericht für Strafsachen. Foto: Hämmelmann

Hübsch bunt treiben sie es in Österreichs Gerichten: An den schwarzen, von breiten Schulterkragen gezierten Roben der Richter schimmern in der Alpenrepublik violette Samtstreifen. Und der Staatsanwalt unterstreicht seine anklagende Rolle mit hellroten Applikationen. Aber eigentlich bin ich ja nicht nach Wien gefahren, um zu entdecken, dass hier die Amtstrachten a bisserl anders sind. Ich bin hier, um mehr über die Anschlagsversuche eines Zwölfjährigen auf den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt zu erfahren.

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App: Probleme mit alten Android Versionen (4.4.2 und niedriger) gelöst


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Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten Tagen war der Zugriff auf den Pfalzticker und teilweise auch das Einloggen in der RHEINPFALZ-App auf Smartphones mit Android-Version 4.4.2 und älteren („niedrigeren“) Versionen nicht mehr möglich. Viele Nutzer hatten sich bei uns diesbezüglich gemeldet.

Es wurde auf den RHEINPFALZ-Systemen ein neues Sicherheitszertifikat implementiert, was notwendig ist, um aktuellen Sicherheits- und Browserstandards zu entsprechen. Da die alten Android Versionen von Hersteller Google nicht mehr aktualisiert werden, sind neue Zertifikate auf diesen Geräten schlichtweg nicht bekannt und werden entsprechend abgewiesen. Das war die Ursache, weshalb ein Zugriff auf Log-In und Pfalzticker nicht mehr möglich war.

Wir sind natürlich bestrebt, unsere App möglichst lange auch mit alten Android- und iOS-Versionen kompatibel zu halten. Die RHEINPFALZ hat nun ein älteres Zertifikat, das dennoch den aktuellen Anforderungen und Standards entspricht, implementiert. Diese Lösung hat leider etwas Zeit beansprucht. Der Zugriff sollte nun wieder funktionieren.

Warum es in Zukunft auch auf anderen Seiten und Apps zu vergleichbaren Problemen mit Android Versionen (4.4.2 und niedriger) kommen könnte, was man dagegen unternehmen kann und wie Sie manuell installierte Zertifikate wieder löschen können, lesen Sie in diesem Beitrag.

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Mein Selbstversuch bei der Feuerwehr


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Mit der Feuerwehr zum Atemschutz-Übung: RHEINPFALZ-Redakteur Christoph Hämmelmann bei seinem bislang aufwendigsten Selbstversuch. Foto: Kunz

Mit der Feuerwehr zum Atemschutz-Übung: RHEINPFALZ-Redakteur Christoph Hämmelmann bei seinem bislang aufwendigsten Selbstversuch. Foto: Kunz

Sie heißen Schmittle (eigentlich: Christoph), Ali (eigentlich: Christian) oder Böbbel (eigentlich: Bernhard), sie sind ungefähr so alt wie ich und gemeinsam mit mir in einer fränkischen Kleinstadt aufgewachsen. Zusammen fuhren wir zum Beispiel auf Messdiener-Zeltlager und zogen als Sternsinger durch die Straßen. Irgendwann allerdings gab es etwas in ihrem Leben, was es in meines nicht schaffte: die Feuerwehr. Doch für eine Reportage habe ich jetzt wenigstens ein bisschen der Löschtrupp-Erfahrung nachgeholt, die mir damals entgangen ist. Es war mein bislang aufwendigster RHEINPFALZ-Selbstversuch. Weiterlesen

 

Für Frau M., Herrn R. und auch den Leser P.


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Heute habe ich Doris M. gemailt. Meiner Leserin. Aus Ludwigshafen. „Frohe Weihnachten und bleiben Sie gesund und – bitte – wer Sie sind.“ Doris M. schreibt mir manchmal. Spricht von dem, was ich geschrieben habe und erzählt, was sie darüber denkt. Und von sich erzählt sie.

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Mit Flanierkarte zum Bundespresseball


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Glänzend gelaunt: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier tanzt mit seiner Frau Elke Büdenbender den Eröffnungswalzer beim Bundespresseball. Foto: dpa

Journalisten sind entweder Jäger oder Sammler. Das ist auf dem Bundespresseball besonders gut zu beobachten, der am vergangenen Freitag das Hotel Adlon in Berlin gerockt hat. Ich war mittendrin – mit Flanierkarte. Weiterlesen

 

Drama auf dem Leipziger Opernball


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Illumination am Leipziger Opernhaus bei Nacht.

Pech und kein Glück – so könnte man den Tag des Leipziger Opernballs für die westpfälzer Designerin Janine Knorr zusammenfassen. So schlimm wie es sich anfühlte, verlief der Abend dann doch nicht. Im Gegenteil. Es war schön. Nur anders als erwartet. Und mit ganz viel Drama.

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Brüssel sehen… und plaudern


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Essen, reden, reden, reden, schlafen. So eine Pressereise für Volontäre zu den EU-Institutionen in Brüssel hat ein straffes Programm und lässt wenig Verschnaufpausen. Alle möglichen Themen rauschen in zweieinhalb Tagen an einem vorbei. Schwer, da mitzukommen. Weiterlesen

 

Einheitsfeier im Hochsicherheitstrakt


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Sicherheit ist ein aufwändiges Geschäft. Und ein gründliches. Wer als Journalist am Tag der Deutschen Einheit darüber berichten will, wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, kurz, die Spitzen der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland, in Mainz feiern, muss lange vorplanen.

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Rebecca Ditt wird neue Onlinechefin


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Rebecca Ditt wird neue Onlinechefin bei der RHEINPFALZ.  Nach rund sechs Jahren in der Speyerer Lokalredaktion der RHEINPFALZ wechselt die 39-Jährige zum 1. Oktober ins Ludwigshafener Haupthaus.  Die Lokalredakteurin, die sich bei der RHEINPFALZ auch seit einiger Zeit im Arbeitskreis „Frauen in Führung“ engagiert, wird den stv. Chefredakteur Digital, Uwe Renners,  bei der Umsetzung eines neuen Desks sowie zahlreichen anderen Projekten unterstützen. Ditt beschäftigt sich seit einigen Jahren mit crossmedialem Storytelling und ist erfahren im Bereich Video und Social Media.  Sie hat Wirtschaftsinformatik und BWL an der FH Kaiserslautern studiert und war danach Assistentin im Bereich Kommunikations- und Führungstechniken sowie Personalmanagement. Rebecca Ditt kommt gebürtig aus Mainz.

 

Wie Facebook meine Meinung zur „Hitler-Glocke“ verändert


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Mit Hakenkreuz und Propagandaspruch: die Herxheimer "Hitler-Gocke".

Mit Hakenkreuz und Propagandaspruch: die Herxheimer „Hitler-Glocke“.

So richtig nachgedacht habe ich anfangs gar nicht darüber, wie ich zur Debatte um die Herxheimer „Hitler-Glocke“ stehe. Spontan hätte ich wohl gesagt: Soll sie ruhig weiterbimmeln. Schließlich hört man ihr nicht an, dass auf ihrer Außenwand ein Hakenkreuz prangt. Und außerdem sind die allermeisten Menschen in unserem Land doch immun gegen nationalsozialistisches Denken. Doch seit Dienstag habe ich Zweifel. Weiterlesen