Kategorie-Archiv: Allgemein

Yeah, Yeah, Yeah!


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Das Foto der „Beatles“, wie sie 1969 über einen Zebrastreifen marschieren, hat diesen

Plattencover des 1969 erschienenen Beatles-Albums „Abbey Road“.

Fußgängerüberweg in der Londoner Abbey Road weltberühmt und zur Touristenattraktion gemacht. Diese Woche erlebte die RHEINPFALZ unverhofft live mit, wie Bauarbeiter diesen legendären Zebrastreifen wegfrästen. Ein Schock für alle Beatles-Fans? Weiterlesen

 

Die neue App-Vorabendausgabe ist da


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App-Vorabendausgabe

Für viele unserer Leser ist es ein festes Ritual: Morgens wird die Zeitung gelesen.
Ob gedruckt, digital im E-Paper, auf der Webseite oder in der App. Die Hauptnutzungszeit liegt zwischen 4 und 10 Uhr. In der RHEINPFALZ-App zum Beispiel werden in diesem Zeitraum über 70% der Ausgaben heruntergeladen.

Doch dies ist lediglich ein Blick auf den Status-Quo. Durch Befragungen, Markt- und Nutzungsanalysen und durchaus auch auf Basis eigener Erfahrungen haben wir festgestellt, dass die Gleichung Frühstücks = Zeitungszeit in einigen Fällen nicht mehr aufgeht. Weil es die Zeit nicht zulässt, der Morgen zunehmend hektischer wird oder andere Dinge im Vordergrund stehen. Als Vater von zwei kleinen Kindern könnte ich Ihnen hier sicherlich die ein oder andere Anekdote erzählen.

Nun ändern die Rahmenbedingungen grundsätzlich erst einmal nichts am Informationsinteresse. Was ist los in der Region, in Deutschland und auf der Welt?
Doch die Zeitung erst am Abend lesen, wenn die Meldungen schon teilweise über einen Tag alt sind? Eine Notlösung, aber sicher im digitalen Zeitalter nicht der Optimalfall.

Die Frage müsste also lauten: Warum eigentlich nicht abends schon die Zeitung von morgen lesen?

Und die Antwort gleich dazu: Das ist mit der Vorabendausgabe in der RHEINPFALZ-App ab sofort möglich!

Lesen Sie digital bereits am Abend, was am nächsten Tag in der gedruckten Zeitung steht.

In diesem Beitrag erfahren Sie, wann und wie Sie die Vorabendausgabe in der App lesen können, welche Inhalte zur Verfügung stehen und welchen Einfluss unsere Leser auf die Entwicklung hatten.

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Mit der Feuerwehr beim selbst gelegten Waldbrand


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Beim Waldbrand-Seminar: Feuerwehrleute in Elmstein. Foto: Linzmeier-Mehn

Ich erinnere mich noch gut, wie mein Vater – mehrere Jahre lang Wehrführer in meinem Heimatdorf – mitten in der Nacht aus dem Haus gestürmt ist, weil sein Funkmelder gepiept hatte. Und dass er mir beim Frühstück die Details ersparte, wie er verbrannte Menschen aus einem Haus oder einem Auto gezogen hat. Ich erinnere mich ebenso gut an Silvester 2016, als ich mit Wehrleuten der Feuerwehr Landau gefeiert habe und diese kurz nach Mitternacht zu einem Großbrand ausrücken mussten. Stundenlang waren sie bei Eiseskälte im Einsatz. Und jetzt am Wochenende die große Waldbrandübung mehrerer Feuerwehren der Vorder- und Südpfalz in Elmstein, allen voran die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Lambrecht. Weiterlesen

 

Wiener Terrorprozess: A bisserl anders


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Hier geht es auch um einen Anschlagsversuch in Ludwigshafen: das Wiener Landesgericht für Strafsachen. Foto: Hämmelmann

Hübsch bunt treiben sie es in Österreichs Gerichten: An den schwarzen, von breiten Schulterkragen gezierten Roben der Richter schimmern in der Alpenrepublik violette Samtstreifen. Und der Staatsanwalt unterstreicht seine anklagende Rolle mit hellroten Applikationen. Aber eigentlich bin ich ja nicht nach Wien gefahren, um zu entdecken, dass hier die Amtstrachten a bisserl anders sind. Ich bin hier, um mehr über die Anschlagsversuche eines Zwölfjährigen auf den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt zu erfahren.

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Für Frau M., Herrn R. und auch den Leser P.


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Heute habe ich Doris M. gemailt. Meiner Leserin. Aus Ludwigshafen. „Frohe Weihnachten und bleiben Sie gesund und – bitte – wer Sie sind.“ Doris M. schreibt mir manchmal. Spricht von dem, was ich geschrieben habe und erzählt, was sie darüber denkt. Und von sich erzählt sie.

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Mit Flanierkarte zum Bundespresseball


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Glänzend gelaunt: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier tanzt mit seiner Frau Elke Büdenbender den Eröffnungswalzer beim Bundespresseball. Foto: dpa

Journalisten sind entweder Jäger oder Sammler. Das ist auf dem Bundespresseball besonders gut zu beobachten, der am vergangenen Freitag das Hotel Adlon in Berlin gerockt hat. Ich war mittendrin – mit Flanierkarte. Weiterlesen

 

Drama auf dem Leipziger Opernball


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Illumination am Leipziger Opernhaus bei Nacht.

Pech und kein Glück – so könnte man den Tag des Leipziger Opernballs für die westpfälzer Designerin Janine Knorr zusammenfassen. So schlimm wie es sich anfühlte, verlief der Abend dann doch nicht. Im Gegenteil. Es war schön. Nur anders als erwartet. Und mit ganz viel Drama.

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Brüssel sehen… und plaudern


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Essen, reden, reden, reden, schlafen. So eine Pressereise für Volontäre zu den EU-Institutionen in Brüssel hat ein straffes Programm und lässt wenig Verschnaufpausen. Alle möglichen Themen rauschen in zweieinhalb Tagen an einem vorbei. Schwer, da mitzukommen. Weiterlesen

 

Einheitsfeier im Hochsicherheitstrakt


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Sicherheit ist ein aufwändiges Geschäft. Und ein gründliches. Wer als Journalist am Tag der Deutschen Einheit darüber berichten will, wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, kurz, die Spitzen der Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland, in Mainz feiern, muss lange vorplanen.

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Wie Facebook meine Meinung zur „Hitler-Glocke“ verändert


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Mit Hakenkreuz und Propagandaspruch: die Herxheimer "Hitler-Gocke".

Mit Hakenkreuz und Propagandaspruch: die Herxheimer „Hitler-Glocke“.

So richtig nachgedacht habe ich anfangs gar nicht darüber, wie ich zur Debatte um die Herxheimer „Hitler-Glocke“ stehe. Spontan hätte ich wohl gesagt: Soll sie ruhig weiterbimmeln. Schließlich hört man ihr nicht an, dass auf ihrer Außenwand ein Hakenkreuz prangt. Und außerdem sind die allermeisten Menschen in unserem Land doch immun gegen nationalsozialistisches Denken. Doch seit Dienstag habe ich Zweifel. Weiterlesen