Kategorie-Archiv: #pfalzreporter

Spontan-Recherche auf dem Weg zum Mittagessen


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Ein Fahrzeug der Polizei ist am 13.06.2015 in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa

Blaulicht in der Innenstadt: Weil die Polizei dafür die Straße absperrte, hat die RHEINPFALZ mitbekommen, wie der 13-jährige Terrorverdächtige wieder weggebracht wurde. Foto: dpa

Freitagmittag: Ich bin gerade mit Kolleginnen auf dem Weg in die Mittagspause in der Ludwigshafener Innenstadt, als ich in ein paar Hundert Metern Entfernung blinkende Blaulichter erspähe. Was auch immer da gerade los ist: Es passiert vor einem Haus, vor dem ich am Dienstagabend schon einmal gestanden habe. Auf der Suche nach Zivilfahndern, die einen erst 13 Jahre alten Terrorverdächtigen bewachen. Weiterlesen

 

Den Gastgebern ausgeliefert


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Man stellt sich das immer so schön vor: Journalisten treffen sich mit mehr oder weniger wichtigen Menschen, trinken eine Tasse Kaffee, plaudern gemütlich, dann geht es zurück in die Redaktion und anschließend wird ein Beitrag verfasst. Dass es bisweilen auch für Medienvertreter unangenehme Arbeitsbedingungen gibt, habe ich am Mittwoch (mal wieder) erfahren.

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Brandheiß: Silvester feiern bei der Feuerwehr Landau


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Silvester in einer Feuerwache zu verbringen, ist ja ein Quasi-Garant für aufregende Geschichten. Mit einem Großbrand in Landau-Queichheim und einem Heiratsantrag hatte ich dann aber doch nicht gerechnet. Weiterlesen

 

„Schüschäscho“: Recherchieren in Frankreich


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Auf einmal habe ich den Eindruck, dass geschätzte Kollegen wie mein Chef Rolf Schlicher und mein Zimmergenosse Andreas Ganter ganz neugierig werden. Und dass sie ein wenig spöttisch grinsen. Denn ich telefoniere gerade. Auf Französisch. Vermutlich rechnen sie damit, dass meine Recherche in einem krachenden Misserfolg endet. Weiterlesen

 

Star Trek, die Weihnachtsvorlesung und ich


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Das Tolle am Beruf des Redakteurs ist, dass ich täglich mit den unterschiedlichsten Leuten zu tun habe. Ich treffe Politiker, unterhalte mich mit Vertretern der Kirche und bin immer auf der Suche nach interessanten Menschen, die eine Geschichte zu erzählen habe. Mit Außerirdischen hatte ich es aber noch nie zu tun. Bis am Mittwoch.

Bild: Andrea Ganter im Dialog mit den Außerirdischen Christian Knerr (Reptil) und dem Klingonen Lieven L. Litaer; Copyright by JO STEINMETZ Bildjournalist im DJV Tel. (0 63 38) 99 30 25 Mobil (01 70) 90 21 752 eMail: jo.steinmetz@gmx.net URL: www.jo-steinmetz.com

Andreas Ganter (links) im Dialog mit den Außerirdischen Christian Knerr (Reptil) und dem Klingonen Lieven L. Litaer. Foto: Steinmetz

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Blitzlichter am Landgericht


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FT, Landgericht, Prozess Baby

Beim ersten Verhandlungstag im Frankenthaler Babymord-Prozess: RHEINPFALZ-Redakteur Christoph Hämmelmann und die Volontärin Sara Brunn. Foto: Bolte

10. November, erster Verhandlungstag im Babymord-Prozess vor dem Frankenthaler Landgericht, Sitzungssaal 20:

Ich selbst sitze als RHEINPFALZ-Volontärin mit gut einem Dutzend Journalisten in der ersten Reihe. Zuvor hat mich mein Weg erst ein einziges Mal vor Gericht geführt. Nicht als Prozessbeteiligte, sondern in rein beruflichem Auftrag. Die rund einstündige Verhandlung von damals mit den Worten „unspektakulär“ und „alltäglich“ zu beschreiben, wäre fast schon eine Übertreibung. Angeklagt war vor dem Pirmasenser Amtsgericht ein junger Mann, der auf einem Dorffest einen anderen verprügelt haben sollte. Das hier in Frankenthal ist etwas Anderes. Weiterlesen

 

Eine Frage der Freiheit


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Freiwillig in Polizeigewahrsam: RHEINPFALZ-Redakteurin Steffi Blinn. Foto: Moschel

Ich hab‘s unglaublich gern mit der Polizei zu tun. Mein Kollege vermutet, dass ich ein Faible für Männer in Uniform habe. Hab‘ ich nicht. Ich finde die Arbeit der Polizei einfach unglaublich spannend. Polizisten haben – wie wir Journalisten – „mit alle Sorte Leit“ zu tun. Und sie machen – wie wir Journalisten – manchmal ein ziemliches großes Geheimnis aus dem, was sie so tun. Was mich wiederum nur noch neugieriger macht. Weiterlesen

 

Wo ist das Franzosental?


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Es soll Menschen geben, die ihr ganzes Leben auf der Suche verbringen. Manche suchen ihre Brille, wieder andere die Gefahr, den ultimativen Kick, Ruhe und Frieden, den perfekten Dildo, sich selbst, das Glück, das Girl aus Mendocino.

Ich suche nach Dorfgemeinschaftshäusern. Weiterlesen

 

Der alternative Fußballbericht oder Neues vom KFC


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Auch ich habe kapiert, dass ein Tor gefallen ist. 1:0 für den FCK

Auch ich habe kapiert, dass ein Tor gefallen ist. 1:0 für den FCK. Mein erster Betze-Besuch nach Jahren hat sich gelohnt. Foto: skz

Ich komme aus einer pfälzischen, konservativen Familie. Zu der nicht nur der übliche Kirchgang gehört, sondern eben auch FCK-Fan zu sein. Und dass Frauen in der Küche sind, während die Männer entweder auf dem Betze jubeln oder einträchtig vorm TV sitzen (bitte Papa, enterbe mich nicht). Meine Sozialisation bestand aus Mitgliedschaft im FCK-Fanclub Landau-Mörlheim, FCK-Schal mit meinen Initialen drauf und gelegentlichen Busausflügen zum Betze. Meist mit Taschenlampe auf dem Rückweg durch den dunklen Wald. Und Konny Flicks Fleischwurst, die bei der Rast bei Johanniskreuz verspeist wurde. Weiterlesen